Der Symptomechecker gibt Ihnen die Möglichkeit Ihre Symptome zu identifizieren um diese dadurch einer Beschwerde einordnen zu können. Wählen Sie das Geschlecht aus, das entsprechende Körperteil und los gehts.
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Mineralstofftabelle
Die wichtigsten Mineralstoffe:

Spurenelemente   Na Cl K Ca P Mg S  
Bezeichnung: Natrium
Abkürzung: Na
Wichtig für … : Säuren-Basengleichgewicht, Wasserhaushalt, Nerven, Muskelarbeit, Aufnahme und Transport von Nährstoffen
Vorkommen: vor allem in Speisesalz, aber auch in den meisten Lebensmitteln außer in Obst
Tagesbedarf (Erw.): 550mg
Mögliche Mangelerscheinungen: Appetitlosigkeit, Muskelkrämpfe, geschwächtes Denken, Verwirrtheit, Antriebslosigkeit, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen (da Kochsalz aus Natrium und Chlorid besteht, kann ein Natriummangel nur ganz selten auftreten)
Folgen der Überdosierung: Störungen im Säure/Basen- und Wasser-Haushalt und in der Erregungsleitung
Bemerkungen: Mögliche Mängel können starke Durchfälle, häufiges Erbrechen, Funktionsstörungen der Nieren, starkes Schwitzen sein
Spurenelemente   Na Cl K Ca P Mg S  
Bezeichnung: Chlorid
Abkürzung: Cl
Wichtig für … : Säuren-Basen-Gleichgewicht, Bildung von Magensäure, Wasserhaushalt (zusammen mit Na), Muskeln (Erregungsleitung)
Vorkommen: Speisesalz, Milch, Eier, Fleisch, Meeresfrüchte
Tagesbedarf (Erw.): 830mg
Mögliche Mangelerscheinungen: Appetitlosigkeit, Muskelkrämpfe und -schwäche, Wachstumsstörungen, geschwächtes Denken
Folgen der Überdosierung: Störungen im Säure/Basen- und Wasser-Haushalt und in der Erregungsleitung
Bemerkungen:  
Spurenelemente   Na Cl K Ca P Mg S  
Bezeichnung: Kalium
Abkürzung: K
Wichtig für … : Säuren-Basen-Gleichgewicht, Wasserhaushalt, Nervenfunktion, Herz, Muskeln (Erregungsleitung), Hormonen, Eiweiß- und Glykogenbildung
Vorkommen: Obst, Getreideflocken, Fleisch, Milch, Hülsenfrüchte
Tagesbedarf (Erw.): 2g
Mögliche Mangelerscheinungen: Lähmungen, Muskelschwäche, Herzschwäche, Verstopfung
Folgen der Überdosierung: Übersäuerung, Digitalisvergiftung, ungenügende Nierenleistung, im Extremfall kann es zu einer lebensbedrohlichen Hyperkalämie oder sogar zum Herzstillstand kommen
Bemerkungen: Übertriebener Konsum von Abführmitteln (Mittel, die die Ausscheidung von Kalium erhöhen)wie zum Beispiel Lakritze; Durchfälle können einen Mangel verursachen.
Spurenelemente   Na Cl K Ca P Mg S  
Bezeichnung: Kalzium (Calcium)
Abkürzung: Ca
Wichtig für … : Knochen- und Zahnbildung, Blutgerinnung, Nervenimpulsübertragung,Hormone und Signalstoffe, Herzfunktion, Muskeln(Erregungsleitung)
Vorkommen: Käse, Milch, Jogurt Sardinen, dunkelgrünes Gemüse, Muscheln
Tagesbedarf (Erw.): 1000mg
Mögliche Mangelerscheinungen: Osteoporose, Krämpfe, Rachitis, Wachstumsstörungen
Folgen der Überdosierung: Die Aufnahme von Eisen wird von zu großen zugeführten Mengen an Calcium behindert.
Bemerkungen: Die Aufnahme von Calcium aus dem Darm wird von Vitamin D gefördert.
Spurenelemente   Na Cl K Ca P Mg S  
Bezeichnung: Phosphor
Abkürzung: P
Wichtig für … : Knochen- und Zahnbildung, Säuren-Basen-Gleichgewicht, Energiestoffwechsel, Bestandteil der Erbsubstanz
Vorkommen: Käse, Milch, Fisch, Fleisch, Geflügel, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse
Tagesbedarf (Erw.): 700mg
Mögliche Mangelerscheinungen: Kalziumverlust, Schwäche, Demineralisation der Knochen (nur bei ausschließlich künstlicher Ernährung)
Folgen der Überdosierung: Knochenveränderungen (Störungen im Knochenstoffwechsel)
Bemerkungen:  
Spurenelemente   Na Cl K Ca P Mg S  
Bezeichnung: Magnesium
Abkürzung: Mg
Wichtig für … : Proteinsynthese, Aktivierung von Enzymen, Freisetzung und Speicherung von Hormonen, Herz, Nerven, Muskeln, Blutgerinnung, Bestandteil von Knochen und Zähne
Vorkommen: grüne Blattgemüse, Vollkornflocken, Nüsse, Milch, Fleisch, Hülsenfrüchte, Kürbiskerne
Tagesbedarf (Erw.): 300-400mg
Mögliche Mangelerscheinungen: Schwäche, Verhaltensstörungen, Wachstumsstörungen, Krämpfe, Nervosität, Schlafstörungen (nächtliche Wadenkrämpfe)
Folgen der Überdosierung: Herzrhythmusstörungen, Schläfrigkeit, Blutdrucksenkung, Hautrötungen
Bemerkungen:  
Spurenelemente   Na Cl K Ca P Mg S  
Bezeichnung: Schwefel
Abkürzung: S
Wichtig für … : Bestandteil von Geweben, die eine wichtige Rolle beim Stoffwechsel spielen (Eiweißbausteine, Aminosäuren usw.) und Knorpel, hemmt die Blutgerinnung (Heparin)
Vorkommen: Nahrungsmittel reich an Proteinen Fleisch, Milch, Eier, Bohnen, Nüsse, Knoblauch und Zwiebel, Senf, Kohl, Meerrettich und Lebensmittel, die mit Schwefel konserviert werden (z.B. Wein, Trockenfrüchte usw.)
Tagesbedarf (Erw.): Nicht bekannt
Mögliche Mangelerscheinungen: Verminderte Widerstandskraft gegen Infektionen, Müdigkeit, Wachstumsstörungen, Verzögerung der geistigen Entwicklung, Diabetes mellitus (Schwefel ist Bestandteil des Insulins)
Folgen der Überdosierung: 1 bis 5% der Asthmatiker haben eine negative Reaktion auf Sulfit (eine konsequente Vermeidung von Speisen die mit Schwefelverbindungen hergestellt- E220-E224, E226-E227 -sind kann nur helfen)
Bemerkungen:  

Die in dieser Tabelle beschriebenen Symptome können aber auch andere Ursachen haben. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker sobald Sie Symptome einer Krankheit bemerken. Ein Mineralstoffmangel kann nur durch Blut- und Gewebeuntersuchungen festgestellt werden.
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