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Ätherische Öle
Ätherische ÖleÄtherische Öle sind flüchtige Pflanzenstoffe, die für den Geruch einer Pflanze verantwortlich sind. Die Düfte können wohlriechend, aromatisch aber auch unangenehm sein.

In der Medizin werden ätherische Öle wegen ihrer desinfizierenden, bakterientötenden, entzündungshemmenden, anregenden und schmerzlindernden Eigenschaften eingesetzt.

Die Hauptkomponente der ätherischen Öle sind: Isoprenoide- Terpene (Hemiterpene, Monoterpene, Sesquiterpene, Diterpene, Sesterterpene, Triterpene, Tetraterpene, Polyterpene) von denen die meisten schlecht wasserlöslich sind.

  • Hemiterpene: Insgesamt sind 25 Hemiterpene bekannt (z.B. Prenol, Tiglinsäure, Angelicasäure, Isovaleriansäure, Senciosäure). Sie kommen in der Natur nur ganz selten vor.
  • Monoterpene: Es sind mehr als 900 Monoterpene bekannt (z.B. Pinen, Phellandren, Limonen, Myrcen, Thujon, Menthol, Carveol, Thymol, Campher, Cineol, Citral, Linalool, Anethol, Carvon, Carvenon, Piperiton, Ascaridol, Borneol, Fenchon, Fenchol, Safrol, Eugenol, Estragol).
  • Iridoide (Aucubin, Catalpol, Loganin):
    Iridoide sind Monoterpene, die eine antimikrobielle Wirkung entfalten und die Pflanze durch einen bitteren Geschmack und mit Hilfe von Mikroorganismen (Bakterien, Pilze) vor Fressfeinden schützen.

    Sesquiterpene: Insgesamt sind mehr als 3000 Sesquiterpene bekannt (z.B. Bisabolol, Guajane).
    Diterpene: Es gibt rund 2700 bekannte Diterpene, u.a. Forskolin, Ginkolide, Grindeliasäure.
    Sesterterpene: - (circa 150 bekannte), u.a. Ircinin I, Neomanoalid.
    Triterpene: - (ca. 1700 bekannte), u.a. Limonoide.
    Tetraterpene: - (ca. 150 bekannte), Carotinoide.
    Polyterpene: - u.a. Dolichol, Betulaprenole.
  • Nicht Isoprenoide: Zimtaldehyd, Cumarin (schwach Toxisch)
  • Furocumarine: Fucumarine steigern die Lichtempfindlichkeit der Haut.
  • Pflanzen: Spitzwegerich (Plantago lanceolata), Bitterklee (Menyanthes trifoliata), Lavendel, Rose, Rosmarin, Pfefferminze, Citrus- und Kümmelöl, Orangen, Weintrauben, Aprikosen, Zitronen usw.
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